Archiv - Übung 2002: Ausgangslage

Archiv - Übung 2002: Ausgangslage

Das Einstürzen der Betonstiegen und Betonpfeiler (Materialmündung), vom Eingang des Schaubergwerkes weg bis zum Heilstollenbereich, mit der damit eintretenden Geräuschkulisse, läßt anwesende Besucher des Heilstollens und des Schaubergwerkes erschrecken. Wenige Minuten danach fällt die Strom- und Lichtversorgung im Grubenbereich aus, die Kommunikation won Untertage nach Obertage bricht zusammen. Die Besucher geraten in Panik und Hektik.


Heilstollen

  • Die anwesenden Besucher im Heilstollen (...Personen) zeigen trotz versuchter Beruhigung durch die Krankenschwester ein hektisches, chaotisches Verhalten.
  • Als die Krankenschwester mittels der Liftanlage Hilfe holen will, wird sie durch eine von nachstürzenden Betonteilen hervorgerufene Nacherschütterung eingesperrt. Die Keilbremse der Liftanlage wird ausgelöst. Nach einer kurzen Lagebeurteilung wird entschieden, dass ein mechanisches Hochziehen des Liftes zu lange dauern würde.
  • Die Heilstollengäste treten den Fluchtweg jedoch entgegen der vorgesehenen Fluchtrichtung statt zur Tagesoberfläche in den Grubenbereich an.
  • Die Besucher tragen keine Helme und haben keine Notbeleuchtung bei sich. Unfälle mit Verletzungen, hervorgerufen durch Platzangst und Atemnot, können nicht ausgeschlossen werden.

Schaubergwerk

  • Die Besucher des Schaubergwerks (...Personen) reagieren auf den Vorfall trotz der Beruhigung durch den Führer unkontrolliert, ihr Verhalten wird unberechenbar.
  • Die Besucher flüchten, entgegen der vorgesehenen Fluchtrichtung, statt zur Tagesoberfläche unkontrolliert in das Grubeninnere. Sie gelangen auch in abgesperrte Grubenbereiche.
  • Die Besucher führen keine Notbeleuchtung mit sich. Unfälle mit Verletzungen von mehreren Besuchern können nicht ausgeschlossen werden.